Scharoun. Schule. Stadt.

„Wie jedes Bauwerk sollte eine Schule eine Vorstellung von der Weise des Lebens vermitteln – wie Demokratie, als universales Prinzip, eine Weise des Lebens verwirklichen soll. Beide können sich nicht voneinander abwenden.“ Hans Scharoun.

Hans Scharouns Umgang mit Raum in Bezug auf das kindliche Wesen lässt sich an der von ihm entworfenen und 1979 fertig gestellten Schule an der Westfalenstraße in Marl gut nachvollziehen: Überschaubar und verwinkelt sind die Räume für die Kleinsten. Von einer klaren, rationalen Formensprache sind die Klassenzimmer der Oberstufe. Und immer wieder ist in diesem Gebäude die sukzessive Begegnung mit Gleichaltrigen und schließlich das gemeinschaftliche Erleben angelegt. Von diesem Gebäude lernen – das war Ansatz einer Ausstellung im Jahr 2008 im Foyer der Schule.

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