PSE im Mannesmannhochhaus und in der Architektenkammer

Am 23. August 2015 wäre Paul Schneider von Esleben 100 Jahre alt geworden. Er hat mit seinen Projekten die Nachkriegsarchitektur der Bundesrepublik bis in die 1970er Jahre nachhaltig geprägt. Besonders in Nordrhein-Westfalen hat er eine Reihe von Bauwerken hinterlassen, die die architekturgeschichtlichen Entwicklungen der ersten zwei Jahrzehnte nach dem Krieg spiegeln. Gebäude waren für ihn Gesamtkunstwerke, die er bis ins Detail – sei es Kunst am Bau oder das Mobiliar – durchgestaltet hat.

Hintergrund zur Ausstellung in Düsseldorf

Das M:AI hat das Jubiläumsjahr zum Anlass genommen, sich dem Arbeiten und Leben des Architekten zu widmen. Die Ausstellung im September 2015 in Düsseldorf fand an zwei Orten statt: im Haus der Architekten (Architektenkammer NRW) und in dem von Schneider von Esleben entworfenen Mannesmannhochhaus. Das Hochhaus wird zum größten Exponat der Ausstellung – dort wird die Geschichte des Bauwerks am Original vermittelt, denn es zeigt im Detail, wie Schneider von Esleben entworfen und gestaltet hat.

 

 

Seiner Person als Künstler, Architekt, Unternehmer und Persönlichkeit in der Düsseldorfer Gesellschaft widmte sich der Ausstellungsteil in der Architektenkammer. Reizvoll für alle Interessierten: Mit der Rochus-Kirche, der Haniel-Garage, der Rolandschule und dem ehemaligen Commerzbank-Gebäude befinden sich weitere seiner Projekte auf Düsseldorfer Stadtgebiet.

 

› Weitere Informationen zu Paul Schneider von Esleben und auch den Folgeausstellungen in Wuppertal und Hamburg finden Sie auf der Themenseite zu „PSE“.