„Paul Schneider von Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne“ in Hamburg

„Paul Schneider von Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne: Die Architektur-Ausstellung ist vom 25. Mai bis 17. Juni in der HafenCity Universität Hamburg zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 24. Mai, um 19 Uhr.

Der Architekt Paul Schneider von Esleben hat mit seinen Bauwerken die Nachkriegsarchitektur der Bundesrepublik bis in die 1970er Jahre nachhaltig geprägt. Herausragende Beispiele sind das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf, der Flughafen Köln-Bonn oder die Sparkasse Wuppertal. Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) zeigt vom 25. Mai bis 17. Juni in der HafenCity Universität Hamburg (HCU) die Ausstellung „Paul Schneider von Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne“ mit historischen Plänen, Entwürfen, Filmen und Interviews.

Zu Hamburg pflegte PSE eine besondere Beziehung. Regelmäßig war er an der Elbe, weil er von 1961 bis 1971 eine Professur für Raumstruktur an der Hochschule für bildende Künste innehatte. Er prägte eine Reihe von Architekten, die sich noch heute als PSE-Schüler bezeichnen. Außerdem entwarf Schneider von Esleben in Hamburg 1970 die Gewerbeschule für Stahl- und Metallbau an der Angerstraße.

Das Œuvre von PSE umfasst gestalterische Vielfalt von der klassischen Moderne eines Mies van der Rohe über den Betonbrutalismus bis zur Postmoderne. Gebäude waren für ihn Gesamtkunstwerke, die er bis ins Detail – sei es Kunst am Bau oder das Mobiliar – durchgestaltete. Den 100. Geburtstag von Schneider von Esleben hat das M:AI zum Anlass genommen, ihm eine monographische Ausstellung zu widmen. Diese war 2015 im Mannesmann-Hochhaus und in der Architektenkammer NRW in Düsseldorf zu sehen, Anfang 2016 dann in der von PSE erbauten Sparkasse Wuppertal. Die Ausstellung kuratierten für das M:AI der Architekturjournalist Paul Andreas und die Architektin Karen Jung. Martin Sinken (Köln) entwarf die Ausstellungsarchitektur.

› Alle weiteren Informationen zu Paul Schneider von Esleben finden Sie auf unserer PSE-Themenseite.

 

Eröffnung

Dienstag, 24. Mai, um 19 Uhr im Foyer West der HafenCity Universität Hamburg

Grußworte und Einführung

Wolfgang Willkomm, Professor für Architektur an der HCU

Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Kuratorin des M:AI

Uwe Köhnholdt, Architekt, Schüler von Paul Schneider von Esleben

Dieter Hoor, Architekt, ehemaliger Mitarbeiter von Paul Schneider von Esleben

Claudia Schneider-Esleben, Energetisches Design – Eine persönliche Einführung

 

Moderation: Dirk Meyhöfer, Architekturkritiker und Lehrbeauftragter der HCU

Ausstellung

„Paul Schneider von Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne“

Zeit: 25. Mai bis 17. Juni 2016 | Öffnungszeiten: montags bis freitags, 10 bis 17 Uhr

Ort: HafenCity Universität Hamburg | Überseeallee 16 | 20457 Hamburg

hcu-hamburg.de

 

Begleitausstellung

Schmuckentwürfe von Paul Schneider von Esleben

Hilde Leiss-Galerie für Schmuck

Großer Burstah 38 | 20457 Hamburg | hilde-leiss.de

Ausstellungsinformation als PDF zum Download

Pressemitteilung PSE Hamburg

Fotos zum Download

 

Weitere Informationen zu Paul Schneider von Esleben: http://paul.schneider-esleben.de

Titelfoto: Gewerbeschule für Stahl- und Metallbau, Hamburg. Quelle: Claudia Schneider-Esleben.