Mit Folie verpackt: die Kunst-Aktion am Bahnhof Hürth-Hermülheim im Video

Wo fühlen Sie sich zu Hause? Wo ist es schön in Köln, Bonn und überall dazwischen? Wo ist es GrenzWertig? Was würden Sie abreißen? Was würden Sie um…bauen? Dies haben sich Architekturstudierende der Alanus Hochschule für das Projekt „GrenzWertig“ gefragt und eigene Projektideen entlang der Straßenbahnlinie 18 zwischen Köln und Bonn entwickelt.

Dabei verwandelte sich der Bahnhof in Hürth-Hermülheim: Das durchgeführte Projekt im Rahmen der Reihe „GrenzWertig“ der Alanus Hochschule und des M:AI gipfelte in einer Kunst-Installation rund um den Bahnhof, der vom 6. bis zum 17. Februar 2017 in einen Kunstraum verwandelt worden ist. Die Alanus Hochschule hat die Aktion gefilmt und festgehalten.

Verfremdete Räume, eingewickelte Möbel

Bei der Präsentation am 11. Februar schauten sich interessierte Besucher die veränderten und zum Teil neu gestalteten Räume an, erforschten und erkundeten sie. Die Studenten hatten die Flure, Treppenhäuser und Zimmer mit Schrumpffolie verfremdet und „eingekleidet“. Auch außerhalb des Bahnhofgebäudes war die Kunst-Aktion gut sichtbar: Mit weißen Objekten war das Bahngelände bestückt, Fenster ragten aus dem Gebäude hervor, Geländer sind eingewickelt worden – ebenso ein Fahrrad. Grund genug über die Aktion zu sprechen, sich über den Bahnof selbst zu unterhalten und über die Region nachzudenken. Die Gespräche und Diskussion über vergangene und zukünftige Nutzungen der Gebäudes Besuchern, ergänzten Fachleute für Architektur und Stadtentwicklung.

Hier lässt sich die Intervention noch einmal ansehen:
> Das Video zur GrenzWertig-Intervention
[Vielen Dank an Ruben Tsangaris!]

Text: M:AI