Mit einem Bein in der Architektur: die Skulpturen von Eckhard Wesener.

Kunst und Bauen vor Ort – der Gelsenkirchener Designer Eckhard Wesener zeigt seine „Skulpturen-Modelle im Architektur-Kontext“ vom 2. bis 31. Mai 2016 in einer Ausstellung in der Sparkasse Gelsenkirchen.

Zentral ist dabei für Eckhard Wesener: die künstlerische Idee und die Architektur zu vereinen. So verstanden handelt es sich bei Weseners Arbeiten nicht um „Kunst am Bau“, bei der Objekte an das Bauwerk angebracht, ins Innere gesetzt oder in gewisser Entfernung installiert sind. Vielmehr verdeutlicht es schon der Titel der Ausstellung „Das Haus in der Architektur“: Jede Skulptur steht mit einem Bein draußen und mit dem anderen drinnen und das Bauwerk rückt in die Skulptur. Das Wechselspiel von Innen und Außen, von Bau und Kunst erlaubt somit Betrachtern unterschiedliche Blickachsen – je nachdem, ob sie vor, neben oder unter den Skulpturen stehen.

Kunst mit lokalem Bezug

Eckhard Wesener zeigt sich dabei beeinflusst von der fruchtbaren Symbiose von Architektur und bildender Kunst, wie sie Ende der 1950er Jahre Werner Ruhnau verstand. Ruhnau arbeitete als Architekt des Gelsenkirchener Musiktheaters im Revier mit Künstlern wie Yves Klein oder Norbert Kricke. Wer also Kunst und Bauen mit lokalen Bezug betrachten möchte, hat dazu Gelegenheit bis Ende Mai.

 

Zur Person: Eckhard Wesener, geboren 1941 in Blankenfelde  Werkkunstschule Wuppertal, Ruhr-Universität Bochum,
Arbeitsgebiete: Bildende Kunst, Design.

Ausstellung: „Das Haus in der Skulptur“ von Eckhard Wesener
Ort: Sparkasse Gelsenkirchen (Geschäftsstelle Feldmark), Feldmarkstraße 122
Zeit: 2. bis 31. Mai 2016