M:AI-Linktipps Kunst am Bau

Was passiert in Sachen Kunst am Bau? Schwerpunkt ist dieses Mal die Aktivität außerhalb von NRW. Wie gehen Städte mit dem Thema um? Die Antwort gibt es in den kleinen, aber feinen M:AI-Linktipps Kunst am Bau, wie immer kurz erläutert:

 

 

  • Mannheim: Hier lässt sich erkennen, was mit Kunst am Bau passiert, wenn ein Eigentümer wechselt: Das Kunstwerk „Blühende Stationen“ von Bildhauer Herbert Hajek wird entfernt. Das Post-Areal ist seit dem Verkauf im Besitz des neuen Eigentümers – inklusive „Blühende Stationen“ – und könne nicht im Gegensatz zu den historischen Portalen nicht mehr als Kulturdenkmal ausgewiesen werden. Zudem würde ohne das Postgebäude nicht mehr der künstlerischen Intention des 2005 verstorbenen Künstlers entsprochen.

 

 

  • Linz: Im historischen Brückenkopfgebäude der Kunstuniversität gibt es einen gläsernen, beleuchteten Lift, den Transzendenzaufzug. Dabei eröffnet die Konstruktion eine Rundumsicht aus 32 Metern Höhe, da sie das Dach durchstößt und wie Aussichtsturm in den Himmel ragt. Der Entwurf stammt von der Berliner Künstlerin Karin Sander. Die Kosten betragen rund 200.000 Euro; eingebaut wird der Aufzug im Rahmen von Sanierungsarbeiten statt.
    Weitere Infos zum Transzendenzaufzug hier und hier.

 

 

 

> Aktuelle Beispiele für Kunst-am-Bau-Projekte in Nordrhein-Westfalen gibt es in der Online-Sammlung des M:AI „Kunst und Bauen in NRW“.