M:AI-Linktipps Kunst am Bau II

Was passiert in Sachen Kunst am Bau in NRW und außerhalb? Wie gehen Städte mit dem Thema um? Die Antwort gibt es in den M:AI-Linktipps Kunst am Bau, wie immer kurz erläutert.

 

  • Düsseldorf: Kunst in Düsseldorf ist allgegenwärtig. Bau ebenfalls. Nun aber gehen Kunst-Liebhaber auch unter die Erde. Denn die U-Bahn, die Künstler und Architekten (nach insgesamt fünfzehn Jahren Planungs- und Bauzeit) gestaltet haben, ist praktisch ein Museum für Kunst am Bau. „Die Stadt der Museen, Kunsträume, Galerien und auch der bestausgestatteten Malereizubehörläden mindestens der Welt hat nun den alleröffentlichsten, schnödest denkbaren Zweck-Ort, die U-Bahn, zum Raum der Ästhetik und der Kunst umgewidmet“, schreibt Gerhard Matzig in der SZ. In der NZZ nennt Paul Andreas sie „kunstvolle Transiträume„. Interessant ist das 843 Millionen Euro teure Projekt mit der 3,4 Kilometer langen Strecke auf jeden Fall. Also, bei Gelegenheit in den Untergrund abtauchen.

 

  • München/ Höchstädt: „En passant“ heißt das Kunstwerk, das die Münchnerin Afra Dopfer entworfen hat. Insgesamt sind es 1.372 Metallkugeln, die matt schwarz lackiert sind und fünf Zentimeter im Durchmesser betragen. Da sie in einem bestimmten Muster an der Wand angebracht sind, verändert sich je nach Blickwinkel die Anordnung, wie die Augsburger Allgemeine berichtet. Die Gestaltung ziert zukünftig den Neu- und Umbau der Bewertungsstelle des Finanzamtes München im ehemaligen Internat in Höchstädt. Für diese Bauarbeiten wurde ein Kunst-am-Bau-Wettbewerb veranstaltet.

 

  • Trier: Eine künstlerische Installation im Rahmen des städtischen Wettbewerbs „Kunst am Bau“ hat „Riesen-Donuts“ hervorgebracht: Nach dem Entwurf des Trierer Künstlers Sebastian Böhm stehen auf der Grünfläche des Friedrich-Spee-Gymnasiums nun Ringkörper, die den Schülern auch als Sitzgelegenheiten dienen. Bis zum Ende des Sommers sollen insgesamt sechs Objekte dort aufgestellt werden. Die Schüler saßen mit in der Jury und waren auch in den künstlerischen Prozess eingebunden; dies war von der Schule ausdrücklich gewünscht.

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