Magistrale

Im Neubau des Landeskriminalamtes in Düsseldorf begleitet die Wandzeichnung „Magistrale“ von Peter Kogler den Verbindungsgang durch das ganze Gebäude. 200 Meter Wand dieser Magistrale, die alle Besprechungsbereiche erschließt, sind vollständig mit einer Netzstruktur versehen. „Kogler nimmt die global vernetzte Arbeitsweise der Behörde in seine Darstellung auf“, urteilte die Jury. „Die Netzstruktur, die in ihrer Bewegtheit plastisch hervorzutreten scheint, irritiert und regt den Betrachter an.“ Unter insgesamt fünf Vorschlägen wählte eine Jury Koglers Arbeit aus.

Das Kunstwerk ist nicht öffentlich zugänglich.

MAGISTRALE, 2009, LANDESKRIMINALAMT DÜSSELDORF

 

Angaben zur Kunst

Material: Papier

Technik: Siebdruck

Maße: 200 Meter x 2,5 Meter

Künstler:
Peter Kogler, 1959 in Innsbruck geboren, lebt und arbeitet in Wien und hat eine Professur an der Akademie der bildenden Künste in München. Kogler war auf nahezu allen größeren internationalen Ausstellungen der letzten Jahre präsent und zählt zu den wichtigsten Repräsentanten der jüngeren österreichischen Kunst. 

 

Angaben zum Verfahren

Auftraggeber:
Land Nordrhein-Westfalen
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Düsseldorf

Art des Verfahrens: 
beschränkter Wettbewerb, 2008

Bildrechte:
Ansgar von Treek

 

Angaben zur Architektur

Baumaßnahme:
Neubau des Landeskriminalamtes NRW, Düsseldorf

Standort:

Ansprechpartner:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung Düsseldorf
Frau Christa Bohl

Architekt:
Gatermann + Schossig, Köln

Planungs- und Bauzeit:
2009 – 2010

Beschreibung:
Der Neubau des Landeskriminalamtes NRW in Düsseldorf ist ein Beitrag zur Weiterentwicklung des Behördenstandortes Völklinger Straße. Unter Berücksichtigung der vorhandenen städtebaulichen Strukturen wurde eine geschlossene Bebauung aus drei funktionalen Gebäuden konzipiert. Eine offen gestaltete gläserne Eingangshalle verbindet den Verwaltungsbereich mit dem Kriminaltechnische Institut. Trotz hoher Sicherheitsanforderungen zeichnet sich das Gebäude dank seiner gläserne Eingangshalle durch eine offene, kommunikative Transparenz nach außen aus.
Vom zentralen Punkt dem Foyer aus werden über eine die Baukörper schräg durchlaufende Magistrale alle Bereiche erschlossen. Der erdgeschossige Weg der Hauptachse führt an Innenhöfen entlang und ermöglicht eine klare Orientierung im Gesamtgebäude.