Gewinner des Mies van der Rohe Awards 2015: die Philharmonie in Stettin von Barozzi / Veiga

Den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur hat die Philharmonie in Stettin erhalten. Für die Architektur zeichnen verantwortlich Barozzi / Veiga.

Die Philharmonie von Stettin in Polen auf dem ehemaligen Gelände des Konzerthauses gibt einem Stück Stadt in der Nähe der Altstadt ein neues Gepräge. Das Gebäude beherbergt einen für 1.000 Besucherinnen und Besucher ausgelegten Saal für sinfonische Musik, einen Kammermusiksaal für 200 Personen, einen multifunktionalen Raum für Ausstellungen und Konferenzen und ein weitläufiges Foyer. Das Bauwerk wird als Lichtelement wahrgenommen, dessen von innen erleuchtete Glasfassade unterschiedliche Eindrücke hervorruft. Die Strenge des äußeren Erscheinungsbildes und die Schlichtheit der Verkehrswege im Inneren kontrastieren mit der Expressivität der großen Halle und dem mit Blattgold geschmückten Konzertsaal. Der Grundriss wird durch einen umlaufenden Ring von Serviceeinrichtungen bestimmt. Während im Inneren alles auf den großen Saal und den Kammermusiksaal ausgerichtet ist, dient der Ring als Bindeglied zwischen dem Gebäude und seiner Umgebung.

 

 

„Die Strenge des äußeren Erscheinungsbildes und die Schlichtheit der Verkehrswege im Inneren kontrastieren mit der Expressivität der großen Halle.“

(Zitat der Jury des Mies van der Rohe Award 2015)

 

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