Bohne

Die „…gedankliche Verbindung zwischen der Bohne als einem Demonstrationsobjekt für die Mendelschen Gesetze und der Bestimmung des Gebäudes ist in der Skulptur einerseits treffend veranschaulicht, andererseits ironisch geistreich gebrochen.“
Mit dieser Aussage begründete die Jury des Projekts die Wahl des Beitrags für die künstlerische Gestaltung des Foyers im Neubau des Biowissenschaftlichen Zentrums Köln. Die Skulptur, eine 16 Meter lange grüne „Bohne“, die sich über vier Stockwerke des Gebäudes zieht, stammt vom Künstler Gereon Krebber.

Die Installation ist nur während der Öffnungszeiten des Institutgebäudes zugänglich.

 

BOHNE, 2009, UNIVERSITÄT KÖLN

Angaben zur Kunst

Material: Acrylharz, Styropor, Stahl; zweiteilig

Künstler:
Gereon Krebber, Köln

Der 1973 in Oberhausen geborene Bildhauer Gereon Krebber studierte zunächst von 1994 bis 2000 an der Düsseldorfer Kunstakademie, u.a. bei Tony Cragg und Hubert Kiecol und anschließend am Royal College of Art in London, wo er 2002 seinen MA in Fine Art Sculpture ablegte.

Krebber lebt und arbeitet in Köln und hat seit 2012 eine Professor an der Kunstakademie Düsseldorf inne.

 

Angaben zum Verfahren

Auftraggeber:
Land Nordrhein-Westfalen
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Köln

Art des Verfahrens: 
beschränkter Wettbewerb, 2009

Bildrechte:
Gereon Krebber, Köln

Angaben zur Architektur

Baumaßnahme
Neubau des Biowissenschaftlichen Zentrums der Uni Köln

Standort:
Universität zu Köln
Biowissenschaftliches Zentrum
Zülpicher Straße 47 b
50674 Köln

Architekt:
Schneider + Sendelbach Architekten, Braunschweig

Planungs- und Bauzeit:
2001 – 2009

Beschreibung:
Im biowissenschaftlichen Zentrum der Uni Köln sind die Institute für Botanik, Zoologie und Entwicklungsbiologie angesiedelt. Der sechsgeschossige Baukörper fügt sich in die vorhandene orthogonale städtebauliche Struktur ein. Der kompakte Neubau ist in den Regelgeschossen als 5-Bund ausgebildet. Flexibel nutzbare Labor- und Büroeinheiten sind nach Arbeitsgruppen unterteilt, begrünte Zonen fungieren als kommunikative Bewegungsflächen.
Im Eingangsgeschoß befinden sich die öffentlichen Nutzungen wie Hörsäle, Praktikumsräume und Bibliothek. Vertikale Lufträume verbinden öffentlichen Bereiche mit den Institutsebenen. Das Dachgewächshaus verzahnt sich in der Vertikalen mit der inneren Erschließungsfuge.

> Weitere Kunst-am-Bau-Projekte gibt es auf „Kunst und Bauen in NRW“