Das M:AI-Blog:

Architektur, Ingenieurkunst, Stadtentwicklung, Baukultur

Blog Sozialer Wohnungbau

Wie weiterbauen? Was sich von Flüchtlingsbauten lernen lässt

Das Symposium „Flüchtlingsbauten“ des Deutschen Architekturmuseums (DAM) stellte im Rahmen der Ausstellung „Making Heimat. Germany, Arrival Country“ die Frage: Was lässt sich von den Flüchtlingsbauten lernen, um bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen? Die Architektin Karen Jung war als Teilnehmerin und Tisch-Moderatorin dabei und gibt einen kleinen Einblick in die Diskussionen.

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Projektreihe "GrenzWertig"

Mit Folie verpackt: die Kunst-Aktion am Bahnhof Hürth-Hermülheim im Video

Wo fühlen Sie sich zu Hause? Wo ist es schön in Köln, Bonn und überall dazwischen? Wo ist es GrenzWertig? Was würden Sie abreißen? Was würden Sie um…bauen? Dies haben sich Architekturstudierende der Alanus Hochschule für das Projekt „GrenzWertig“ gefragt und eigene Projektideen entlang der Straßenbahnlinie 18 zwischen Köln und Bonn entwickelt.

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Projektreihe "GrenzWertig"
Im Februar 2017 ein Kunstort: Der Bahnhof in Hürth-Hermülheim. © 2017 die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Fachbereich Architektur

Bahnhof Hürth-Hermülheim wird zum Kunstort

Architektur-Studierende der Alanus Hochschule errichten im Februar 2017 eine temporäre Rauminstallation am Bahnhof Hürth-Hermülheim. Die Aktion ist Teil der ersten Phase der Projektreihe „GrenzWertig“ zum Thema Architekturkommunikation, die das Museum für Architektur und Ingenieurkunst mit Hochschulen aus NRW veranstaltet.

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Kunst und Bauen in NRW

Ambivalenzen des Körperlichen: ein Gastbeitrag von Gereon Krebber

Die Beziehung zwischen künstlerischer Gestaltung und Bauaufgabe, zwischen Kunst und Architektur macht Kunst am Bau reizvoll. Wie setzt sich im Vorfeld ein Künstler mit der Gestaltung auseinander? Was beeinflusst ihn bei der Ideenfindung und Platzierung eines Kunstwerks? Anlässlich der Einweihung seiner Skulptur LIMP am Bochumer Gesundheitscampus äußert sich der Kölner Künstler Gereon Krebber in einem Gastbeitrag zu seinem Kunstwerk und dem Verhältnis von Raum zur Skulptur.

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Fotogalerie

Die Ausstellung Planetary Urbanism

Die Ausstellung „Planetary Urbanism – The Transformative Power of Cities“ ist vom 15. bis 20. Oktober im Deutschen Pavillon der Konderenz „Habitat III“ der Vereinten Nationen in Quito, Ecuador, zu sehen.  Zum Abschluss der Konferenz zieht der Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderung in seiner abschließenden Presseerklärung unter dem Titel „Konferenz springt zu kurz“ ein kritisches Fazit.

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Dokumentarfilm

Die Stadt als Beute

Stadt ist nicht nur Lebensraum, sondern auch Raum für Spekulation. Andreas Wilckes Film „Die Stadt als Beute“ macht das am Beispiel Berlin nur zu deutlich. Das M:AI freut sich, den Film passend zum Thema von „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ am 5. Oktober 2016 in der Ausstellung zu zeigen.

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Interview "Alle wollen wohnen"

Stefan Nowak, Ausstellungsgestalter

Im dritten Teil der Interview-Serie mit den Machern von „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ sprechen wir mit Stefan Nowak vom Düsseldorfer Büro nowakteufelknyrim, den Gestaltern der Ausstellung: Wie bringt man das Thema Wohnen in Form? Welche Rolle spielen die schiefen Häuser und welche Ideen flossen in die Gestaltung mit ein.

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Interview NRW BANK Wohnraumförderung

„Es wird mehr preisgünstiger Wohnraum benötigt“

Die demografische Entwicklung und die hohe Zahl von Zuwanderern aus dem Ausland sorgen dafür, dass sich in zahlreichen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verschärft. Welche Rolle die soziale Wohnraumförderung vor diesem Hintergrund spielt und wie sie sich in den vergangenen Jahren verändert hat, erläutert Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK.

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Interview "Alle wollen wohnen"

Peter Köddermann, Projektleiter des M:AI

Im ersten Teil der Interview-Serie „Drei Fragen an …“ mit den Machern von „Alle wollen wohnen“ spricht Peter Köddermann, Projektleiter des M:AI, über den ungewöhnlichen Ausstellungsort, die Verbindung zum Thema Wohnen und die Besonderheit des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW.

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Ungewöhnliche Wege (1)
Auf dem Foto ist ein Teil des Caminito del Rey zu sehen, auf dem Menschen auf einer Holzweg eng an einer Felswand laufen.

Caminito del Rey: Wandern an der Steilwand

„Two roads diverged in a wood, and I — I took the one less traveled by,

And that has made all the difference“ – Robert Frost

Wege sind unsere tagtäglichen Spuren, sind unsere Begleiter und finden oft nicht unsere Beachtung. Dennoch verdienen sie unsere Aufmerksamkeit, verheißen neue Wege doch Spannung, wecken unbekannte Pfade häufig Neugier – wie etwa beim Wandern in abgelegenen Gegenden. In einer kleinen M:AI-Sommerserie betrachten wir ungewöhnliche Wege, die auch aus baulicher Sicht interessant sind und Lust machen, mal einen anderen Weg einzuschlagen.

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Bochumer Stadtgespräche

Handlungskonzept Wohnen – wie erleben Städte den Wohnungsmarkt und wie reagieren sie?

(…) Städteplaner denken in anderen Dimensionen. Wohnungsbaukonzepte und -strategien werden in 20-Jahre-Abständen entworfen und durchdacht. Die Kurzfristigkeit solcher Ereignisse, wie zum Beispiel diese von vor einem Jahr, erfordern aber auch kurzfristige Reaktionen und Anpassungen von Strukturen und Handlungskonzepten. (…)“. Mit seinen Einleitungsworten brachte Dr. Markus Bradtke, Stadtbaurat der Stadt Bochum, die Veranstaltung „Handlungskonzept Wohnen. Ziele – Verfahren – Praxis.“ im Rahmen der Bochumer Stadtgespräche bereits zu Beginn gut auf den Punkt.

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Platzgestaltung
Auf dem Foto ist eine schwarze Fläche mit weißen Streifen zu sehen. Diese ist Teil des Superkilen, eines Platzes in Kopenhagen.

Durchgehen statt bleiben – was am Projekt Superkilen nicht funktioniert

Der Platz Superkilen in Kopenhagen ist auffällig, übersehen lässt er sich nicht. Doch der Superkilen sei gescheitert, wie im Blog von Garten + Landschaft zu lesen ist. Studenten des Danish Institute for Study Abroad haben die Realität der Platznutzung untersucht und mit dem vorherigen Anspruch an den Platz verlichen. Ein Überblick der Ergebnisse im M:AI-Blog.

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Das Erbe der Nachkriegsmoderne

Paul Schneider von Esleben: Ausstellungseröffnung in Hamburg

Hamburg und Paul Schneider von Esleben: Das ist eine enge Beziehung gewesen zwischen dem Düsseldorfer Architekten und der Stadt an der Elbe. Nun ist diese Beziehung erneuert worden, als am Dienstag, 24. Mai, die Ausstellung „Paul Schneider von Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne“ in der HafenCity Universität (HCU) eröffnet worden ist. Dort können Besucher bis zum 17. Juni im Foyer mehr über den Menschen Schneider von Esleben und die Marke „PSE“ erfahren.

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Ausstellung
Ansicht des Objekts "OTC".

Mit und gegen die Architektur: Gereon Krebbers „Antikörper/OTC“ fordert die Wahrnehmung heraus

Hoch über der Kasse des Museum Folkwang droht ein Fallbeil. Künstler Gereon Krebber mag es, wenn die Besucher ihren Augen nicht trauen. Der Schaft klobig, mit Bitumen überzogen, darin: die aus Aluminium gefertige Klinge. „Dass man die Situation nicht einschätzen kann, ist Teil des Reizes und auch der Drohung“, sagt Krebber. Bis zum 24. Juli 2016 zeigt das Museum Folkwang in Essen seine Ausstellung „Antikörper/OTC“. Diese zeigt, wie Kunst und Architektur neue Wahrnehmung ermöglichen.

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Material

Materialforschung: Wie die Konstruktion von Seeigeln der Architektur nützt

Es ist das neugierige Spiel mit dem Material: Womit bauen Ingenieure und Architekten? Und wie? Einen besonderen Versuch haben das Institute for Computational Design (ICD) und das Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart im April 2016 umgesetzt: in Form eines neuen Forschungspavillons, der auf den Konstruktionseigenschaften des Sanddollars beruht, einer Unterart der Seeigel.

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Kommentar
Auf dem Foto ist eine Stellwand zu sehen. Darauf steht die Frage: Ohne Kunst kein Bau?

„Kunst am Bau“: Ein Plädoyer zur Auseinandersetzung

„Kunst und Bau“1 polarisiert. Für die einen ist es schmückendes Beiwerk zur Architektur, für die anderen ist es eine interessante Gegenüberstellung von Kunst zur Architektur. Die Fürsprecher nennen es eine bitter nötige und identitätsstiftende Auseinandersetzung mit Baukultur. Die Gegenposition sieht darin den zusätzlichen Kostenfaktor im Bauprozess und schließt nachhaltige Effekte als nicht berechenbar zunächst einmal aus.

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Blog Baukultur

Zwischen Phänomen und wildem Bau-Mix: ugly belgian houses

Es ist ein bekanntes, baukulturelles Phänomen. Oder um was handelt es sich eigentlich dabei? Einfamilienhäuser, oft selbst gebaut, mal als egal empfunden, mal als radikal. Meist aber in der Außenwirkung ein bemerkenswerter Versuch der Selbstverwirklichung. Der Belgier Hannes Coudenys dokumentiert seit 2011 in seinem Tumblr-Blog Ugly Belgian Houses Häuser, die, vorsichtig ausgedrückt, seltsam aussehen.

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Blog: Nachkriegsmoderne
Auf dem Foto ist der Turm der Sparkasse Wuppertal zu sehen, der von Paul Schneider von Esleben gebaut worden ist.

Künstlerische Interventionen im Schatten des Sparkassenturms

Wenn am morgigen Mittwoch die Ausstellung „Paul Schneider von Esleben – Das Erbe der Nachkriegsmoderne“ in der Sparkasse Wuppertal eröffnet wird, befindet sich das M:AI in guter künstlerischer Gesellschaft. Denn nur zwei Tage darauf – Samstag, 23. Januar 2016 – eröffnet die Wuppertaler Galerie GRÖLLE pass:projects ihre Ausstellung Heimatplan. Es ist eine Ausstellung von zeitgenössischen Künstlern und ihrer Sicht auf die Architektur der Nachkriegsmoderne.

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Blogbeitrag

Und sie werden doch noch gebaut: Kirchen!

Der BDA NRW hat die Immanuelkirche in Köln-Stammheim der Architekten Sauerbruch Hutton mit dem „Architekturpreis Nordrhein-Westfalens“ ausgezeichnet. Das fast dörflich anmutende Ensemble aus Kirche, Glockenturm und Kapelle in einer schlichten Holzbauweise fand sich auch auf der Shortlist für den Mies van der Rohe Award 2015, den bedeutendsten europäischen Architekturpreis. Doch viele Kirchen stehen leer; werden neue Kirchen heute überhaupt noch gebaut?

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Blog Positionen Schweizer Architekten
Auf dem Foto ist im Vordergrund eine Metall-Fläche zu sehen. Links ragt ein kufpfernes Rohr von oben ins Bild. Zusammen stellt es das Endstück der Kügli-Bahn der Schweizer Architekten im Rahmen der Ausstellung "Positionen Schweizer Architekten dar.

„Wir wollen bauen“: Von der Schwierigkeit für junge Architekten, Aufträge zu erlangen.

Hatten früher junge Architekten einen leichteren Zugang zu Bauaufgaben? Selten liest man heute die Namen junger Architekten in den Wettbewerbslisten des staatlichen Bauens – woran liegt das? Was braucht der Bauherr und was der Berufsanfänger? Im Blogbeitrag fasst Ursula Kleefisch-Jobst die Diskussion „Bauherr + Architekt = Auftrag! Ist die Welt so einfach?“ zusammen.

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Paul Schneider von Esleben

Zweifel und Zauber – Zur Architektur von Paul Schneider von Esleben

Es war das Jahr 1952.

Die von Paul Schneider von Esleben entworfene Haniel-Garage war gerade fertig gebaut worden. Der Architekt hatte sich damit einer komplett neuen Bauaufgabe stellen müssen: Er entwickelte ein Haus, in dem Autos mehrere Stockwerke hochfahren und geparkt werden konnten. Ein Park-Haus am Rande der Innenstadt, gebaut in einer Zeit, in der der PKW-Verkehr deutlich zunahm.

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Paul Schneider von Esleben
Afu dem Foto sieht man die Rheinpromenade in Düsseldorf und das Mannesmann-Hochhaus von Paul Schneider von Esleben.

Mannesmannhochhaus

Fertigstellung: 1958, Denkmalschutz: 1997. Als elegante, flache Scheibe zeigt das Haus seine Schmalseite Richtung Ufer, flankiert von der alten Mannesmann-Hauptverwaltung.

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Kulturgebäude

Von Gebäuden, die Kultur vermitteln…

Das sind u.a. Museen, Bildungseinrichtungen und immer öfter auch Kirchen. In einer dieser – jetzt sakral und gleichzeitig weltlich genutzten – Kirchen fand am 5.3.15 das 9. Architekturquartett der Architektenkammer NRW statt: Die Essener Kreuzeskirche mit ihrem komplett neu gestalteten Innenraum war eine ausdrucksstarke Location für die vier Diskutanten: den Architekten Max Dudler, den Chefredakteur der Bauwelt, Boris Schade-Bünsow und Dr. Brigitte Franzen, Direktorin des Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen sowie den Architekt und Stadtplaner Prof. Kunibert Wachten als Gesprächsleiter.

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Die Fünfte Ansicht

„Die fünfte Ansicht. Von Gewölben, Schalen, Kuppeln, Dächern und ihren Ingenieuren“

Eine Einführung zur Ausstellung des M:AI von Ursula Kleefisch-Jobst

Das Erste, was sich der Mensch gebaut hat, war ein schützendes Dach aus Ästen und Blattwerk. Ein Schutz nicht nur vor den Unbilden des Wetters, sondern vor allem auch ein Schutz für das Herdfeuer. Das Dach bedeckt ein Gebäude. So erst entsteht Raum für vielfältige Aktivitäten. Aber das Dach ist schon lange mehr als nur ein wichtiges Bauteil. Neben Vorder- und Rückseite und den beiden Seitenansichten eines Bauwerks ist das Dach die fünfte Ansicht: repräsentativ, zeichenhaft, stadtbildprägend.

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nrw.landschaftsarchitekturpreis 2014

Der lange Weg für mehr Freiraum

Zur Finissage der Ausstellung zum nrw.landschaftsarchitektur.preis 2014
Mehr Frei- und Grünraum in der Stadt – das ist eine langfristige Entwicklungs- und Planungsperspektive. Sie erfordert von allen Beteiligten Ausdauer, Geduld, Bündnisse, Flexibilität und neue Ideen. Ein paar dieser Ideen waren Thema auf der Abschlussveranstaltung zur Ausstellung – eine Botschaft für viele Landschaftsarchitekten, die sich tagtäglich mit Visionen, Realisierung und Finanzierung von Grünprojekten beschäftigen.

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MUSEUM FÜR ARCHITEKTUR


UND INGENIEURKUNST NRW


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