Das Erbe der Nachkriegsmoderne

 

„Will man wissen, wie deutsche Architekten nach dem Krieg an die
Internationale Moderne Anschluß gefunden haben, so kann darüber kaum ein Werk
besseren Aufschluß geben als dasjenige Schneider-Eslebens.“

Heinrich Klotz, 1987

 

Ausstellung in der HafenCity Universität – 25. Mai bis 17. Juni 2016

Der Architekt Paul Schneider von Esleben hat mit seinen Bauwerken die Nachkriegsarchitektur der Bundesrepublik bis in die 1970er Jahre nachhaltig geprägt. Herausragende Beispiele sind das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf, der Flughafen Köln-Bonn oder die Sparkasse Wuppertal. Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) zeigt vom 25. Mai bis zum 17. Juni in der HafenCity Universität Hamburg (HCU) die Ausstellung „Paul Schneider Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne“ mit historischen Plänen, Entwürfen, Filmen und Interviews.

Zu Hamburg pflegte PSE eine besondere Beziehung. Regelmäßig war er an der Elbe, weil er von 1961 bis 1971 eine Professur für Raumstruktur an der Hochschule für bildende Künste innehatte. Er prägte eine Reihe von Architekten, die sich noch heute als PSE-Schüler bezeichnen. Außerdem entwarf Schneider von Esleben in Hamburg 1970 die Gewerbeschule für Stahl- und Metallbau an der Angerstraße.

Das Œuvre von PSE umfasst gestalterische Vielfalt von der klassischen Moderne eines Mies van der Rohe über den Betonbrutalismus bis zur Postmoderne. Gebäude waren für ihn Gesamtkunstwerke, die er bis ins Detail – sei es Kunst am Bau oder das Mobiliar – durchgestaltete. Den 100. Geburtstag von Schneider von Esleben hat das M:AI zum Anlass genommen, ihm eine monographische Ausstellung zu widmen. Diese war 2015 im Mannesmann-Hochhaus und in der Architektenkammer NRW in Düsseldorf zu sehen, Anfang 2016 dann in der von PSE erbauten Sparkasse Wuppertal. Die Ausstellung kuratierten für das M:AI der Architekturjournalist Paul Andreas und die Architektin Karen Jung. Martin Sinken (Köln) entwarf die Ausstellungsarchitektur.

 

Eröffnung

Dienstag, 24. Mai, um 19 Uhr im Foyer West der HafenCity Universität Hamburg

Grußworte und Einführung

Wolfgang Willkomm, Professor für Architektur an der HCU

Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Kuratorin des M:AI

Uwe Köhnholdt, Architekt, Schüler von Paul Schneider von Esleben

Dieter Moor, ehemaliger Mitarbeiter von Paul Schneider von Esleben

Claudia Schneider-Esleben, Energetisches Design, Eine persönliche Einführung

 

Moderation: Dirk Meyhöfer, Architekturkritiker und Lehrbeauftragter der HCU

Ausstellung

„Paul Schneider Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne“

Zeit: 25. Mai bis 17. Juni 2016 | Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 bis 17 Uhr

Ort: HafenCity Universität Hamburg | Überseeallee 16 | 20457 Hamburg

hcu-hamburg.de

 

Begleitausstellung

Schmuckentwürfe von Paul Schneider von Esleben

Hilde Leiss-Galerie für Schmuck

Großer Burstah 38 | 20457 Hamburg | hilde-leiss.de

Weitere Informationen zu Paul Schneider von Esleben: http://paul.schneider-esleben.de

Foto: Gewerbeschule für Stahl- und Metallbau, Hamburg. Quelle: Claudia Schneider-Esleben.

 

Das Erbe der Nachkriegsmoderne

Paul Schneider von Esleben: Ausstellungseröffnung in Hamburg

Hamburg und Paul Schneider von Esleben: Das ist eine enge Beziehung gewesen zwischen dem Düsseldorfer Architekten und der Stadt an der Elbe. Nun ist diese Beziehung erneuert worden, als am Dienstag, 24. Mai, die Ausstellung „Paul Schneider von Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne“ in der HafenCity Universität (HCU) eröffnet worden ist. Dort können Besucher bis zum 17. Juni im Foyer mehr über den Menschen Schneider von Esleben und die Marke „PSE“ erfahren.

> mehr
Ausstellung: PSE
Das Foto zeigt von unten aufgenommen den Sparkassenturm in Wuppertal sowie eine Spindel.

Paul Schneider von Esleben – Ausstellung in Wuppertal

Der Architekt Paul Schneider von Esleben hat mit seinen Bauwerken die Nachkriegsarchitektur der Bundesrepublik bis in die 1970er Jahre nachhaltig geprägt. Hierzu zählt auch das Hochhaus der Wuppertaler Sparkasse, deren Gebäude-Ensemble eingetragenes Baudenkmal ist. Dort widmet sich das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW vom 21. Januar bis 24. Februar 2016 mit einer Ausstellung dem Werk und Leben von Paul Schneider von Esleben.

> mehr
Publikation

PSE: Das Magazin zur Ausstellung

Anlässlich der Ausstellung Paul Schneider von Esleben. Das Erbe der Nachkriegsmoderne gibt das M:AI ein Magazin heraus, reich bebildert mit aktuellen Fotografien von Thomas Mayer und historischen Aufnahmen u.a. von der bekannten Fotografin Inge Goertz-Bauer.

> mehr
Paul Schneider von Esleben

Die Marke PSE – Architektur zwischen Erhalt und Abriss

„Die Freiheit des eigenen Maßstabs: So war er. Präsent, souverän und dionysisch. Provokant und versöhnlich. Fast schon ein Koloss.“ Fabian Wurm über PSE, Juli 2007
Der Ausstellungsteil „Die Marke PSE – zwischen Abriss und Erhalt“ im Haus der Architekten widmet sich dem  Werk von Paul Schneider von Esleben (1915-2005) und seiner schillernden Persönlichkeit aus Anlaß des 100. Geburtstages des Künstlers.

> mehr



MUSEUM FÜR ARCHITEKTUR


UND INGENIEURKUNST NRW


Leithestraße 33
T +49 209 92578-0
info@mai.nrw.de
D-45886 Gelsenkirchen
F +49 209 92578-25
www.facebook.com/mai.nrw