GrenzWertig

Das Berufsbild des Architekten verlangt längst mehr als nur einen reizvollen Entwurf. Neben fachlicher und sozialer Kompetenz benötigen Architekten zunehmend kommunikative Fähigkeiten und das Verständnis kommunikativer Situationen und Aufgaben: Wie mache ich eine Architektur-Position anschaulich sichtbar und nachvollziehbar? Mit wem muss ich wie kommunizieren? Wie kommuniziere ich Architektur? Und welche Rolle spielt die Kommunikation im Projekt? Welches ist der richtige Kommunikationskanal für die jeweilige Akteurskonstellation? Das bedeutet auch: Wie kommuniziere ich mein Schaffen, meine Ideen, meine Position gegenüber Auftraggebern und Bauherren, aber auch Personen, deren Profession nichts mit Architektur und Stadtplanung zu tun hat?

Der Auftakt zur Projektreihe GrenzWertig.

Der Auftakt zur Projektreihe GrenzWertig: Die Alanus Hochschule bechäftigt sich unter dem Titel „Linie 18“ mit dem Raum zwischen Köln und Bonn. Foto: © Alanus Hochschule FB Architektur

GrenzWertig – vier Jahre, vier Hochschulen

Solche und andere Fragen sollen in einer Projektreihe des M:AI in Partnerschaft mit vier Hochschulen über einen Zeitraum von vier Jahren thematisiert werden. Mit „GrenzWertig“ soll ein Angebot für Studierende entwickelt werden, das die Kommunikation als selbstverständliches Element der eigenen Tätigkeit begreift.

„GrenzWertig“ ist als Gemeinschaftsprojekt konzipiert; alle projektbeteiligten Partner entwickeln und begleiten das Seminar zusammen. Pro Jahr wird dazu eine Seminaraufgabe unter dem Titel „GrenzWertig“ gestellt. Den Auftakt macht die Alanus Hochschule, die das Programm im Herbstsemester 2016/17 starten und im Frühjahr 2017 Ergebnisse präsentieren wird.

Die weiteren Projektpartner und beteiltigten Hochschulen sind: RWTH Aachen (Fachgebiet Lehr- und Forschungsgebiet Denkmalpflege und Historische Bauforschung), FH Dortmund (Lehrgebiet Szenografie) und die TH Köln (Lehrgebiet Entwerfen und Grundlagen des Entwerfens).

> Die Auftakt-Pressemitteilung der Alanus Hochschule zum Download

Projektreihe "GrenzWertig"

Vorlesung in Straßenbahn: Architektur im Gespräch zwischen Köln und Bonn

Schauplatz: die Straßenbahnlinie 18. Im Rahmen der Ringvorlesung “ Bonner Orte. Anders. Sehen“ des Fachbereichs Architektur der Alanus Hochschule findet die Vorlesung „Architektur im Gespräch zwischen Köln und Bonn“ an einem ungewöhnlichem Ort statt. In der Linie 18 machen am Dienstag, 25. April, Prof. Willem-Jan Beeren (Alanus Hochschule, Fachbereich Architektur) und Peter Köddermann (Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW) Architektur zum Thema.

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Projektreihe "GrenzWertig"
Im Februar 2017 ein Kunstort: Der Bahnhof in Hürth-Hermülheim. © 2017 die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Fachbereich Architektur

Bahnhof Hürth-Hermülheim wird zum Kunstort

Architektur-Studierende der Alanus Hochschule errichten im Februar 2017 eine temporäre Rauminstallation am Bahnhof Hürth-Hermülheim. Die Aktion ist Teil der ersten Phase der Projektreihe „GrenzWertig“ zum Thema Architekturkommunikation, die das Museum für Architektur und Ingenieurkunst mit Hochschulen aus NRW veranstaltet.

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Projektreihe "GrenzWertig"

Zwischen Kommunikationslabor und Installationen: Auftakt von „GrenzWertig“ mit der Alanus Hochschule

Entlang der Straßenbahnlinie 18 zwischen Köln und Bonn sowie am Bahnhof Hürth-Hermülheim entsteht vom 6. Februar bis zum 17. Februar 2017 ein Kunstraum. Unter dem Titel „GrenzWertig“ lädt die Alanus Hochschule für Kunst und Gestaltung die Reisenden ein, die bekannte Umgebung neu zu entdecken und den gewohnten Raum anders zu erfahren.

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