Partner des Ausstellungsprojekts
Fundació Mies van der Rohe
Alle zwei Jahre seit 1988 vergibt die Stiftung Mies van der Rohe den Preis. Sie hat ihren Sitz in Barcelona und wurde 1983 gegründet, um eines der berühmtesten Bauwerke van der Rohes zu restaurieren: den Barcelona-Pavillon, der 1929 als deutscher Pavillon für die Weltausstellung entstand. Der renommierte Architekturpreis wurde 1987 von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und der Stiftung Mies van der Rohe, Barcelona, ins Leben gerufen. Heute ist er der offizielle Architektur-Preis der Europäischen Union. Der Preis zeichnet besonders qualitätvolle Architekturen aus, würdigt innovative Technologien und prämiert nachhaltige Konzepte. Besonderes Augenmerk wird auf Ansätze und Arbeiten junger Architekten gelegt, die eine gesonderte Würdigung bekommen. Vorgeschlagen werden können Bauwerke jeglicher Art: z.B. Wohnhäuser, kulturelle Einrichtungen, Schulen, Sportstätten, Krankenhäuser, Infrastrukturen und Transportsysteme. So wird alle zwei Jahre gezeigt, wie Architekten in Europa heute arbeiten und denken. Bauwerke, die europaweit beispielhaft sind und die jeweiligen Trends architektonischen Schaffens repräsentieren, erhalten durch den Award öffentliche Beachtung. Eine Wanderausstellung zeigt die von der Jury ausgewählten Werke – den Preisträger, die besondereErwähnung, die Finalisten und die engere Auswahl.
Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist mit derzeit rund 30.000 Mitgliedern die größte der 16 Länder-Architektenkammern in Deutschland. Seit ihrer Gründung 1970 ergreift sie in allen Bereichen des Planens, Bauens und Gestaltens der Umwelt die Initiative. Dabei wirkt sie in drei Richtungen: Die Architektenkammer ist die Interessenvertretung ihrer Architekten und Stadtplaner und bietet Service, Beratung und Weiterbildung. Die Architektenkammer setzt sich außerdem dafür ein, dass Architektur in Nordrhein-Westfalen auf hohem Niveau realisiert wird - im Einsatz für städtebauliche Wettbewerbe, durch öffentliche Veranstaltungen und Diskussionen oder durch das Fortbildungsangebot an die Architekten. Als Vertretung der Architektenschaft macht sich die Kammer zudem für die Interessen des Berufsstandes stark. Sie setzt sich auf politischer Ebene für optimale Rahmenbedingungen für die Berufsausübung der Architekten und Stadtplaner ein, wobei sie sowohl freischaffende als auch angestellte und beamtete Architekten vertritt.
Das DAM Deutsches Architekturmuseum befindet sich in einer Gründerzeitvilla am Frankfurter Museumsufer. Der renommierte Architekt Oswald Mathias Ungers baute die Villa 1979 bis 1984 zum ersten Architekturmuseum in Deutschland um. Im Mittelpunkt von Ungers weißer Museumsarchitektur steht eine kubische Konstruktion - das „Haus im Haus“ ist eine Metapher für die Architektur. Das DAM versteht sich als Ausstellungshalle und Diskussionsforum für aktuelle Fragen der Architektur. Wechselausstellungen behandeln vielfältige Themen der Architektur und des Städtebaus des 20./21. Jahrhunderts. Die Dauerausstellung „Von der Urhütte zum Wolkenkratzer“ veranschaulicht anhand von 25 Modellpanoramen die Entwicklungsgeschichte der Architektur.




