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Oper- und Balletthaus Oslo, Snǿhetta Architekten (Foto: Jiri-Havran)

Gymnasium 46º 09’N/16 º 50’E, Koprivnica. STUDIO UP (Foto: Robert Les)

Oper- und Balletthaus Oslo, Snǿhetta Architekten (Foto: Gerald-Zugmann)

Gymnasium 46º 09’N/16 º 50’E, Koprivnica. STUDIO UP (Foto: Robert-Les)

Oper- und Balletthaus Oslo, Snǿhetta Architekten (Foto: Christopher-Hagelund)

Oper- und Balletthaus Oslo, Snǿhetta Architekten (Foto: Gerald-Zugmann)

Mies van der Rohe Award for European Architecture

M:AI präsentiert die Teilnehmer auf Zollverein

Der Mies van der Rohe Award zählt zu den begehrtesten Architekturpreisen in Europa. Wer ihn erhält, reiht sich ein in die Liste weltberühmter Preisträger. Dazu gehören zum Beispiel Lord Norman Foster, Peter Zumthor, Rem Kohlhaas oder Zaha Hadid. Das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW wird im Frühjahr die Teilnehmer der engeren Wahl und den Preisträger des 2009er-Awards in der Kokerei Zollverein, Essen, präsentieren. Gezeigt wird die Ausstellung vom 21. März bis zum 20. April 2010.

340 Projekte wurden von europäischen Architekturkritikern und Fachleuten für den Preis nominiert, fünf kamen ins Finale, eins bekam die begehrte Auszeichnung: Das Architekturbüro Snǿhetta aus Oslo erhielt für sein Opern- und Balletthaus in der norwegischen Hauptstadt den Award 2009. Im Jahre 2000 hatte das Büro den internationalen Wettbewerb zur Gestaltung der Norwegischen Staatsoper für sich entscheiden können.

Die Ausstellung, die die 49 Projekte der engeren Auswahlrunde präsentiert, tourt durch ganz Europa und ist nur ein Mal in Deutschland, in der Kokerei Zollverein, zu Gast. Gezeigt werden unter anderem die Zenith Music Hall in Straßburg, das Multimodal Centre und Tramway in Nizza, die Universität Luigi Bocconi in Mailand und das neue Stadtquartier Sant Antoni’s District mit Bibliothek und Senioren City Center in Barcelona. Den seit einigen Jahren vergebenen Preis an ein junges Büro erhielt STUDIO UP/ Lea Pelivan und Toma Plejić aus Zagreb für das Gymnasium 46° 09’N/16 ° 50’E in Koprivnica, Kroatien.

Der Preis zeichnet besonders qualitätvolle Architekturen aus, würdigt innovative Technologien und prämiert nachhaltige Konzepte. Besonderes Augenmerk wird auf Ansätze und Arbeiten junger Architekten gelegt. Vorgeschlagen werden können Bauwerke jeglicher Art: z.B. Wohnhäuser, kulturelle Einrichtungen, Schulen, Sportstätten, Krankenhäuser, Infrastrukturen und Transportsysteme. Der Preis würdigt zukunftsweisende Architekturen, die aktuellen ökologischen, sozialen und kulturellen Ansprüchen gerecht werden. So wird alle zwei Jahre gezeigt, wie Architekten in Europa heute arbeiten und denken. Der renommierte Architekturpreis wurde 1987 von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und der Stiftung Mies van der Rohe, Barcelona, ins Leben gerufen. Heute ist er der offizielle Architektur-Preis der Europäischen Union.

Kooperation

Die Ausstellung wird auf Initiative des M:AI und in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum DAM Frankfurt und der Fundació Mies van der Rohe gezeigt.

Weitere Informationen: http://www.miesarch.com/index.php?option=com_content&view=article&id=7&Itemid=4&lang=en

http://www.dam-online.de

 

Ausstellung

21.3.–20.4.2010
Di–So 11-18 Uhr, mo geschlossen
Kokerei Zollverein
Ahrendahls Wiese,
45141 Essen-Stoppenberg