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Vier Fragen an Stefan Polónyi

Vom Schalendach der Kirche St. Suitbert in Essen aus dem Jahr 1965 über Messebauten bis zu zahlreichen Brücken – die Tragwerke hat Stefan Polónyi entwickelt. International zählt er zu den wegweisenden Ingenieuren des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Seine Lehrtätigkeiten an der TU Berlin und der TU Dortmund haben den Wandel des Berufsbildes vom Statiker zum Tragwerksingenieur maßgeblich beeinflusst. Er arbeitet mit zahlreichen Architekten eng zusammen, darunter mehrmals mit Richard Neutra, O.M Ungers und Harald Deilmann. Die formale Idee kam vom Architekten, die Umsetzung und Konkretisierung entstand im Dialog. Stefan Polónyi vertritt die Auffassung, dass es nicht Aufgabe des Ingenieurs sei, dem Architekten klarzumachen, dass es nicht geht, sondern zu zeigen, wie es geht.

Alle Entwürfe Polónys verbindet das materialgerechte Konstruieren. Im Material zu denken und die Kräfte materialgerecht optimal zu lenken, war die Herausforderung, die Stefan Polónyi an seine Arbeit stellte.

Warum haben Ingenieure und Architekten oft Probleme zusammen zu arbeiten?

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Wie sieht das Dortmunder Modell – die Lehre an der TU Dortmund aus?

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Wie haben Sie die Begegnung und Kooperation mit den jeweiligen Architekten vorbereitet?

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Erläutern Sie bitte den Titel der Ausstellung: »Tragende Flächen und tragende Linien«

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