Der Bau als Kunstform, als Symbol der Moderne und als gesellschaftliches Ereignis. Stadtbilder werden wachsen und warten auf ihre Wiedererweckung. Der Radius wird grösser: Eine ganze Region baut sich um, mit Landschaften, die menschliches Mass und Gesicht zurückerhalten. Und neuen Perspektiven der Stadt als lebenswertem Ort und als Metropole der Zukunft.
IBA Hamburg
Entwürfe für die Zukunft der Metropole
Situation
Ort des Geschehens ist die Elbinsel Wilhelmsburg, die Veddel und der Harburger Binnenhafen. Wilhelmsburg ist wie kaum ein anderer Ort von Gegensätzen geprägt. Nur sieben S-Bahn-Minuten vom Hauptbahnhof entfernt treffen Industrie, Stadt und Hafen auf Marschland, Naturschutzgebiete und Wasser. Zahlreiche Verkehrsadern durchqueren das 28 km² große IBA-Gebiet, in dem Menschen aus mehr als 40 Nationen leben. Hier konzentrieren sich Konflikte und Chancen der Globalisierung stärker als anderswo.
Themen
An diesen Bruchstellen entwirft die IBA neue Räume für die Freiheit und die Möglichkeiten der Metropole. Hier können Gegensätze und Spannungen der Stadtgesellschaft ihre Reibungskraft positiv entfalten – damit die Großstadt weiterhin ein lebenswerter Ort voller Innovation für alle bleibt.
Die Metropole – sie ist Schnittpunkt internationaler Kulturen und globaler Warenströme, Ort der Freiheit, der Möglichkeiten, aber auch der Gegensätze und Spannungen. Hier verdichten sich die drängenden Fragen unserer Zeit. Die IBA Hamburg sucht nach beispielhaften Antworten auf diese Fragen – für städtebauliche Probleme, die städtische Ökonomie sowie für das soziale und kulturelle Miteinander in der Metropole. Gesucht werden Lösungen, die Impulse für die Planungs- und Baukultur setzen.
Im Zentrum der IBA Hamburg stehen zentrale Fragen der Metropolenentwicklung. Mit gebauten Beispielen, sozialen und kulturellen Projekten, Veranstaltungen, Dialogen und Publikationen macht sich die IBA auf die Suche nach Entwürfen für die Zukunft der Metropole – und folgt dabei drei Leitthemen:
1. Die IBA Hamburg zeigt, welchen Gewinn die internationale Stadtgesellschaft – die KOSMOPOLIS – für eine Metropole bedeutet.
2. Die IBA Hamburg zeigt, wie die Stadtgestaltung die „inneren Stadtränder“ – die METROZONEN – zu einzigartigen und attraktiven Orten entwickelt.
3. Mit dem Themenschwerpunkt STADT IM KLIMAWANDEL wird die Vision einer Metropole Realität, die dem Klimawandel entgegentritt.
Struktur
Ein neuartiger Stadtvertrag aktiviert bürgerschaftliches Engagement.
Um die Kräfte der Metropole zu bündeln, hat die IBA Hamburg ein echtes Novum eingeführt:
die IBA-Konvention. Erstmals in der Geschichte der Bauausstellungen haben sich die wichtigen Akteure der Stadt mit einer Art Stadtvertrag auf die Ziele der IBA festgelegt.
Ein Kuratorium aus sechs internationalen Wissenschaftlern sichert die Exzellenz der IBA Projekte. Das Bürgerbeteiligungsgremium begleitet den Prozess wirkt als Multiplikator und sorgt für die nötige Bodenhaftung.


