Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern
Die Ausstellung zeigte einen neuen Blick auf ungeliebte und geliebte Architektur.
Warum wird die Architektur der 1960er Jahre so heftig diskutiert? Warum spricht bei Gebäuden aus dieser Zeit so oft die Abrissbirne das letzte Wort? Wo liegen die Qualitäten der Architektur dieser Zeit? Welcher Zeitgeist steht hinter der Baukunst dieses Jahrzehnts?
In der Ausstellung „Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern“ befasste sich das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst von August bis November 2009 mit ausgewählten Architekturbeispielen aus dieser Zeit. Es ging um Hintergründe und Zeitströmungen, um das, was Architekten in der Zeit bewegte und um neues architektonisches Selbstverständnis. Die Ausstellung warf einen differenzierten Blick auf die Architektur der 1960er Jahre und lud ein, sich mit neuer Offenheit diesem Thema zu nähern: Denn diese Zeit hat noch mehr zu bieten als Beton, Verdichtung und Großform. Architektonisches Schaffen war nach den ersten notwendigen Wiederaufbaumaßnahmen auf dem Weg zu einem eigenen Ausdruck: Fortschrittsglauben, Wirtschaftswunder, eine neue Rolle auf internationalem Parkett waren die Motoren für eine Neupositionierung der Architektur. Die Ausstellung beleuchtete die Architekturqualität der 60er schwerpunktmäßig an Beispielen aus Nordrhein-Westfalen.
- Idee und Gesamtkonzept: Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, M:AI
- Wissenschaftliches Konzept und Beratung: Prof. Dr. Thorsten Scheer, Peter Behrens School of Architecture Düsseldorf
- Ausstellungsarchitektur: Jangled Nerves, Stuttgart
- Projektpartner: Stadt Duisburg, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Stiftung Brennender Dornbusch, Ruhr Universität Bochum, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Stadt Bochum
Ausstellung
Oktober/November 2009
Liebfrauenkirche Duisburg
Foyer des Audimax der Ruhr Universität Bochum
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